Brunnenstraße 11
ehemaliger Waggonbau Werk I
10.00 Uhr Eröffnung des Tages der offenen Sanierungstür durch den Oberbürgermeister Herrn Joachim
Paulick
Besichtigung Abbruchbereich, zukünftige Baustelle der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
Bunkeranlage Demianiplatz
Der Stadtfeuerwehrverband gewährt Einblicke in das ehemalige
Schutzbauwerk 100.
Das Schutzbauwerk 100 ist ein Typenbau. Ein baugleiches Objekt ist auf dem Wilhelmsplatz in Görlitz zu finden, auch in Riesa und Hoyerswerda sind die gleichen Anlagen errichtet worden. Das Bauwerk
soll einem Angriff mit konventionellen Bomben bis 500 kg standhalten, ein anhaltender Schutz gegen atomare Strahlung, biologische oder chemische Kampfstoffe bestand nicht.
Das Bauwerk war für 100 Personen ausgelegt. Die bauliche Ausführung und materielle Ausstattung des Bauwerks entsprach im Wesentlichen der Entwicklung des Schutzraumbaus zum Ende des zweiten Weltkrieges.
4251 Besucher nutzten die einmaliger Gelegenheit zur Bunkerbesichtigung.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
Kaisertrutz Demianiplatz
Museum vor Sanierung zur 3. Landesausstellung von Sachsen
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
Bahnhofstraße 23
ehemaliger Packhof vor Umbau zum künftigen Sitz des Landratsamtes,
Präsentation Planung zum Objekt sowie zum Umbau der Berliner Straße
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
Joliot-Curie-Straße 3
ehemalige Mensa mit Tanzsaal
F r e i s e b a d
Dr.- Kahlbaum-Allee 22

Auf der Grundlage moderner Wissenschaft wandelten sich im 19. Jahrhundert die Vorstellungen von Hygiene und Gesundheit. Da die meisten Wohnungen noch nicht über ein Bad verfügten, wurden allerorten öffentliche und private Badeanstalten eingerichtet, um der Volksgesundheit, aber auch dem privaten Wohlbefinden zu dienen. In Görlitz gab es vor dem 1. Weltkrieg die Hoffmann'sehe Badeanstalt am Lindenweg, das Zentralbad in der Hospitalstraße und das 1887 gegründete Freisebad. Benannt ist letzteres nach seinem Begründer, dem Sanitätsrat Dr. Preise. Hier wurden Wannen-, Dampf- und Heißluftbäder angeboten. Dem medizinischen Charakter der Einrichtung entsprechend gab es auch Sole-,
Fichtennadel-, Moor- und Kräuterbäder. Ergänzt wurde das Angebot durch elektrische Licht- und Kohlensäurebäder. Im Gegensatz zu den anderen Badeanstalten stand dem Besucher im Freisebad auch eine Schwimmhalle zur Verfügung. Das Becken war sowohl für Nichtschwimmer als auch für Schwimmer ausgerichtet, so dass sich hier auch Schwimm-Sportvereine trafen.
Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts musste das privatwirtschaftliche Unternehmen durch städtische Mittel und bald auch durch einen Förderverein unterstützt werden, um den weiteren Fortbestand zu gewährleisten. 1920 ging es dann in kommunale Hand über und wurde bis in die 1990er Jahre betrieben.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
J u g e n d h e r b e r g e
Goethestraße 17 - Villa Ephraim

Die prachtvolle Jugendstilvilla wurde 1907 von Architekt Hugo Behr als Wohnsitz der jüdischen Großhändlerfamilie Ephraim errichtet. Akzentuierende Fachwerkgiebel, ein Turm und qualitätvoll ausgeführte Detailformen dominieren das äußere Erscheinungsbild. Innen sind noch Teile des Jugendstilmobiliars vorhanden. In der Eingangshalle mit ihrer bestechenden bauzeitlichen Ausstattung beeindrucken hochwertige Detailgestaltungen aus Glas, Stuck und Holz.
Zur Geschichte
des Hauses Goethestr. 17
1905
Erwerb des Grundstücks durch den Großkaufmann
Martin Ephraim ,
1909
Fertigstellung der Villa nach Plänen des Architekten
Professor Hugo Behr Bezug des Hauses durch die
Familie Ephraim
1920
Familie Ephraim zieht von Görlitz nach Schreiberhau
und verpachtet die Villa an den Fabrikanten und
Heilpraktiker Gustav Huska.
1922
Verkauf an den Böhmischen Kaufmann
Joseph Glaser Das Haus wurde immer
von mehreren Familien bewohnt
1945
20. 03. - 07. 05. Sitz des Stadtkommandanten
der Deutschen Wehrmacht Anschließend bis 30. 09.
Belegung des Hauses durch die sowjetische
Besatzungsmacht
1950
Nach dem Tode des Joseph Glaser geht das Haus
an eine Erbengemeinschaft
1975
erwirbt die Stadt Görlitz das Grundstück.
Das Haus Nummer 16 a (früher Haus des Chauffeurs)
geht an einen der Erbe.
Beschluß der Stadtverordnetenversammlung zum
Umbau der Villa zu einer Jugendherberge
1978
Die ersten jugendlichen Gäste nehmen das Haus in Besitz
1981
Die Villa wird zum Denkmal erklärt
1987
Die Jugendherberge erhält den Titel
„Schönste Jugendherberge der DDR"
1990
Mit dem Anschluss der DDR an die BRD werden
die Strukturen im Jugendherbergswesen völlig verändert.
Die Übernachtungspreise steigen über Nacht um das 36-fache.
1994
Die einstigen Besitzer stellen Antrag auf Rückübertragung
des Hauses, was zur Folge hatte, dass Investitionen aller Art,
gerade zu einer Zeit, als Fördermittel reichlich flössen,
gestoppt werden mussten.
1996
Der Antrag auf Rückübertragung an die früheren
Eigentümer wird zurückgewiesen.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
H o h e n z o l l e r n b u r g
Promenadenstraße 60

Wohl schon seit 1862 gab es hier vor der Landeskrone ein Ausflugslokal. Die heutige Gestalt des villenartigen Baus mit verspielten Neorenaissanceformen und prägnantem Turm gehen auf die Zeit kurz vor 1900 zurück. Damals gab es in der Hohenzollernburg Varieté- und Tanzveranstaltungen. Später wurde der Bau als Schule genutzt. Heute befindet sich hier die Probestätte der Neuen Lausitzer Philharmonie. schon seit 1862 gab es hier vor der Landeskrone ein Ausflugslokal. Die heutige Gestalt des villenartigen Baus mit verspielten Neorenaissanceformen und prägnantem Turm gehen auf die Zeit kurz vor 1900 zurück. Damals gab es in der Hohenzollernburg Varieté- und Tanzveranstaltungen. Später wurde der Bau als Schule genutzt. Heute befindet sich hier die Probestätte der Neuen Lausitzer Philharmonie.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
S y n a g o g e in Görlitz
|
Von 1909 bis 1911 ließ die jüdische Gemeinde in Görlitz in eindrucksvollen Jugendstilformen ihr Gotteshaus, die Görlitzer Synagoge erbauen. Sie wurde nach Plänen der Dresdner Architekten Lossow & Kühne unter Beteiligung des Glasmalers Josef Goller errichtet und erlitt in der Pogromnacht des 9. November 1938 nur leichte Beschädigungen. Als einzige Synagoge auf dem heutigen Gebiet von Sachsen wurde sie in dieser Nacht nicht verwüstet. Sie stellt ein bedeutendes Baudenkmal dar. 1963 hat die Stadt Görlitz die Synagoge angekauft und zum Kulturdenkmal erklärt. Da sie der Witterung ohne Pflege ausgesetzt war, verfiel sie in der folgenden Zeit zur Ruine. 1988 wurde eine Gedenktafel für die jüdischen Opfer, insbesondere aus der Zeit des Nationalsozialismus, angebracht. 1991 wurde sie auf Beschluss des Sächsischen Landtages und des Görlitzer Stadtparlaments baulich gesichert. Zeitweise war die Synagoge eine "bespielbare Baustelle": der damalige Außenminister Joschka Fischer redete hier als Laudator zur Verleihung des Internationalen Brückepreises. Kurz danach wurde die Erlaubnis die Synagoge so zu nutzen, aus baupolizeilichen Gründen widerrufen. Im November 2008 wurde das Gebäude nach der notwendigen Teilrestauration als konfessionsübergreifend multifunktional nutzbare Versammlungsstätte (Kultur- und Begegnungsstätte) wiedereröffnet. |
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
Das Jüdische Bad
Görlitz wurde 1071 das erste Mal urkundlich erwähnt. Im 11. und 12. Jahrhundert sollen sich im Gebiet um den Nikolaiturm überwiegend jüdische Kaufleute angesiedelt haben, die hier gelebt haben und ihren Geschäften nachgegangen sind. In der Nikolaistraße 5 und 6 (Haus der Destille) soll sich im 11. und 12. Jahrhundert ein jüdisches Gebetshaus befunden haben. In der Kelleranlage befindet sich ein Tauchbecken, eine Mikveh. Bei diesem Becken soll es sich um ein sogenanntes jüdisches Bad handeln. Ein jüdisches Bad ist nicht zu vergleichen mit einem römischen Bad, einer sogenannten Therme. Ein jüdisches Bad ist ein rein ritueller Ort, der nicht Vergnügungen dient. Der jüdische Glaube schreibt den Ritus einer Ganzkörperreinigung unter bewegtem, kaltem Wasser vor: Einmal für Frauen nach der Menstruation, das heißt, Frauen mußten sich einer Ganzkörperreinigung unterziehen, ehe sie das eheliche Schlafgemach wieder betreten durften. Zum anderen verlangt der jüdische Glaube eine Ganzkörperseelenreinigung nach begangenen Sünden, um die Seele von Schande und Unreinheit zu befreien.
Diese Reinigung erfolgt unter bewegtem, kaltem Wasser (Temperatur 6° C - 10° C) in einem Tauchbecken, der sogenannten Bademikveh. Zu diesem jüdischen Bad gibt es einen Zulauf und einen Ablauf, da das Wasser in der Mikveh in ständiger Bewegung sein muß. Es darf kein stehendes Wasser sein. Der Zulauf wird gespeist einmal durch Wasser aus dem Petersberg und zum anderen aus vielen kleinen Quellen, die sich noch heute um die alte Stadtmauer befinden.
Genutzt worden sein soll dieses jüdische Bad bis ins 14. - 15. Jahrhundert hinein als rein ritueller Ort. Im Anschluß wurden die Räume nur noch als Lagerräume genutzt, da es in den Kellern eine gleichbleibende Temperatur von 6° C - 10° C gibt, unabhängig von der Außentemperatur. (http://www.destille-goerlitz.de/)
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Soziales Görlitz
Carl-von-Ossietzky-Straße 13-16
Der 1913 eröffnete Schulkomplex löste den Raummangel der in Görlitz ansässigen höheren Knabenschulen. Aufgrund veränderter Unterrichtsanforderungen war ein neuer Schulstandort erforderlich geworden. Den linken Teilkomplex belegte die Oberrealschule, den rechten das Reform-Realgymnasium.
Der Entwurf stammt vom Dresdner Architekturbüro Schilling & Graebner, das auch die Christuskirche in Dresden-Strehlen geplant hatte - den ersten modernen Kirchenbau Deutschlands nach der Überwindung des Historismus. Der so genannte Reformstil war daher maßgebend bei der Planung des Schulbaus. Frei von Zierformen, die als überladen empfunden wurden, wird eine Betonung von Materialität und Konstruktion angestrebt. Auf rechtwinkligem Grundriss angelegt, wird das Gebäude durch eine Diagonale geteilt, auf der ein Sporthallen-und Aulabau errichtet ist. Die Ecksituation des Komplexes erhält eine besondere Betonung dadurch, dass eben dieser Diagonalbau von der Ecke zurückgenommen und durch eine Arkatur akzentuiert wurde. Neben den Arkaden, die sich in ihrer Gestaltung an historischen Vorbildern orientieren, sind nur die Portalbereiche durch skulpturale Dekorationen hervorgehoben. In den Innenräumen sorgten Schalldämpfung und neue Belüftungssysteme für einen angenehmeren Lehrbetrieb. Neuartig war ebenfalls die Verwendung von Sichtbeton, der besonders in der Aula des Gebäudes zum Einsatz kam: Hier tragen dekorativ gefasste Stahlbetonträger die ebenfalls in Beton gegossene Decke. Heute werden beide Gebäudeteile vom Berufsschulzentrum Görlitz genutzt.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
GOERLITZ-ALBUM

