Die in Stein gedruckten Karte
Zu der Zeit, als auf der Landeskrone eine Burg stand, in der wilde Raubritter mit ihrem wüsten Tross hausten, fand sich der Teufel nicht selten in höchsteigener Person unter den rohen Gesellen ein, um mit ihnen zu zechen und zu spielen und allerlei schandbare Dinge zu treiben und sie noch toller und törichter zu machen, als sie schon waren. Als er einst mit einem Schildknappen dort Karten spielte und gegen ihn verlor, wurde er so erbost, dass er die letzte Karte, anstatt sie auszuspielen, neben sich in einen Stein eindrückte. Der Stein mit dem Kartenabdruck soll noch zu sehen sein.
