Wer weiß Bescheid in Görlitz?
01.Wo wird in Göritz gebrüllt ? Rathaus
02. Silvesteressen in der Tiefe ? Karpfengrund
03. Lokal mit drei Beinen ? Der dreibeinige Hund
04. Eine Gasse die nicht alt wird ? Neugasse
05. Eine Straße mit Mineralien ? Steinstraße
06. Handwerkerberuf bei Nacht ? Nachtschmied
07. Ein Bund und Platz ? Sechsstädteplatz
08. Himmelsrichtungsausgang ? Südausgang
09. Aposteldurchfahrt ? Jakobstunnel
10. Getränketief ? Bierkeller
11. Satansübergang ? Teufelsbrücke
12. Ein leiser Eingang ? Flüsterbogen
13. Eine Wald Tierecke ? Hirschwinkel
14. Schwedenrondell ? Kaisertrutz
15. Gebäude mit Schwan ? Naturkundemuseum
16. Eine himmlische Gaststätte? Goldener Engel
17. Alkoholisches Getränk verschüttet ? Weinlache
18. Künstlerdurchgang ? Theaterpassage
19. Französische Passage ? Straßburg Passage
20. Maritimes Bauwerk ? Wasserturm
21. Frau mit Muschel ? Muschelminna
22. Stasiweg ? Verrätergasse
23. Sportstätte mit kaltem Rasen ? Eiswiese
24. Gasthaus der Drucker ? Schwarze Zunft
25. Rindviehbefestigung ? Ochsenbastei
26. Gasthaus zum Feuerstein ? Landeskrone
27. Jagdstandort ? Jägerkaserne
28. Ein bekanntes Planeteninstrument ? Waage
29. Blumengestüt ? Rosenhof
30. Dunkler Eingang ? Finstertor
01.Wo wird in Göritz gebrüllt ? Rathaus
Rathaus der Stadt Görlitz mit den sechs Wappen der Mitglieder des Sechsstädtebundes +++ siehe auch Pkt. 7
02. Silvesteressen in der Tiefe ? Karpfengrund
07. Ein Bund und Platz ? Sechsstädteplatz
Sechsstädteplatz in der Südstadt mit angrenzenden Kunnerwitzer Straße
Oberlausitzer Sechsstädtebund
Zum Schutz des Landfriedens in der Oberlausitz schlossen sich die Städte Bautzen, Görlitz, Kamenz, Lauban, Löbau und Zittau am 21. August 1346 zu einem Schutz- und Trutzbündnis zusammen, das sich in seinen Anfängen vornehmlich gegen das Raubrittertum richtete. Zu Beginn ein eher loses „Achtbündnis“, entwickelte sich der Sechsstädtebund zu einer die Geschichte der Region über Jahrhunderte entscheidend beeinflussenden Institution, die alle anderen Städtebündnisse überdauern sollte. Der Zusammenschluss führte zu einem erheblichen Aufschwung des Ansehens und der politischen Macht der beteiligten Städte. Wahrscheinlich ging die Gründung von Karl IV. aus, um ein Gegengewicht zum Landadel zu schaffen.
Görlitz stieg schon relativ früh aufgrund seiner im Vergleich zu Bautzen (zur damaligen Zeit) verkehrsgünstigeren Lage zur ökonomisch stärksten Stadt auf, die besonders viele Privilegien erhalten hatte und diese auch gut ausnutzte. In vielen Bereichen übernahm die Stadt deshalb in späterer Zeit eine Führungsrolle innerhalb des Bundes.
Als 1815 in Folge der Bestimmungen des Wiener Kongress die Lausitz geteilt wurde und Görlitz und Lauban an Preußen fielen, endete das Bestehen des Sechsstädtebundes nach fast 500 Jahren. Die bei Sachsen verbliebenen Städte gingen den „Vierstädtebund“ ein, der jedoch geringere Bedeutung besaß und 1868 endete.
Am 21. Juni 1991 wurde der Bund zum 770-jährigen Jubiläum der Stadt Löbau neu belebt. Die erste Städtebundsitzung fand im Konventzimmer des Löbauer Rathauses statt. Ihm gehören jetzt genau genommen sieben Städte an, da der ehemalige Görlitzer Stadtteil östlich der Neiße heute die eigenständige polnische Stadt Zgorzelec ist. Politisch bedeutungslos hat dieser Zusammenschluss einen symbolischen Charakter. Der Sechsstädtebund steht heute für gemeinsame Initiativen für eine attraktive Region, auch über Ländergrenzen hinweg, vor allem in den Bereichen Kunst, Kultur, Sport und Tourismus.
GOERLITZ-ALBUM

