Görlitz liegt etwa auf 51° nördliche Breite und 15° östliche Länge. In Görlitz wird die mitteleuropäische Zeit bestimmt.
Görlitz bietet rund 4.000 denkmalgeschützte und original erhaltene Bauwerke. Der überwiegende Teil davon ist nach der Wende wieder hergestellt und teilweise aufwendig restauriert worden.
Diese HP verdeutlicht durch alte Ansichtskarten und aktuelle Fotos die Schönheit der Stadt.
Die Stadt ist Geburtsplatz vieler grenzüberschreitender Kontakte zwischen Deutschland und Polen. Keine Stadt wäre dafür auch besser prädestiniert. Immerhin hatte hier nach dem Zweiten Weltkrieg die europäische Neuordnung stattgefunden. Diese sah für Görlitz vor, dass die Stadt entlang der Oder-Neiße-Grenze geteilt werde, was zur Folge hatte, dass der westlich der Neiße gelegene Teil bei Deutschland blieb und der östlich gelegene unter dem Namen Zgorzelec an Polen fiel. Was einst getrennt war, wächst nun seit den 1990ern wieder langsam, aber kontinuierlich zusammen.
Görlitz muss den
Titel „Welterbe
der UNESCO"
erhalten
„Noch nenne ich Görlitz wohlbegründet die schönste Stadt Deutschlands, denn sie besitzt Spitzenleistungen aus den vier Kulturepochen Gotik, Renaissance, Barock und Historismus, blieb von Kriegsschäden und Abbrüchen verschont und wurde bisher vorbildlich restauriert"
schrieb Prof. Gottfried Kiesow, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, in der Görlitzer „Altstadt-Zeitung“ im Jahre 2004.
Diese Zeilen des Ehrenbürgers der Stadt Görlitz, der seit 1990 unermüdlich direkt und indirekt für unsere Stadt wirbt wie kein Anderer, beinhalten sowohl das gewaltige Ausmaß historischer Bauten aus mehreren Epochen als auch die Pflicht, das Ererbte zu bewahren und zu nutzen. Nach schweren, aber sehr erfolgreichen Jahren der Stadtsanierung hat es die Stadt geschafft, national und international an Bedeutung zu gewinnen. Man kennt Görlitz mittlerweile, und - was noch viel wichtiger ist - man kennt Görlitz als gute Adresse.
Während die Stadtensembles von Bamberg, Quedlinburg, Lübeck, Regensburg, Stralsund und Goslar als Welterbestätten der UNESCO nur die Altstadt als Welterbe beinhalten, hat Görlitz auch noch die komplett erhaltenen Quartiere der Gründerzeit zu bieten. Im Übrigen Quartiere, die noch vor 35 Jahren zahlreichen Denkmalpflegern als nicht schützenswert galten. Im Osten Deutschlands sollten sie Plattenbauten weichen, im Westen wurden sie z. T. bis zur Unkenntlichkeit „kaputt" - saniert.
Mit der Umgestaltung des Lutherplatz-Quartiers in Görlitz wurden entgegen aller damaligen Trends bereits in den 70er Jahren die Fassaden der Gebäude komplett erhalten bzw. wiederhergestellt. Heute wissen wir, welchen Wert die Kombination von Altstadt und Gründerzeit in Görlitz hat, und genau dieses Wissen hat die Stadt veranlasst, nunmehr ernsthaft die Bewerbung um den Titel „Welterbe der UNESCO" anzugehen.
Auszug Seite 1 "Unsere Stadt muss Welterbe Werden!" von Lutz Penske der
GÖRLITZER ALTSTADT ZEITUNG Nr. 18 06/2009
Neues Einkaufszentrum
zwischen Berliner Straße
und Salomonstraße
kontroverse Diskussion darüber
siehe unter Innenstadt – Berliner Straße
Im September 2013 wird
dieses historische Warenhaus 100 Jahre alt.
Ob es ein Grund zum Feiern gibt - steht in den Sternen.
Dazu bitte auf das Bild klicken
GOERLITZ-ALBUM
